Der Botanische Garten - Ein Paradies mitten in Berlin


sveninberlin - Eingetragen am 19 März 2009

19.03.2009
Europe/Berlin

Ort

Botanischer Garten Berlin Dahlem
Königin-Luise-Straße 6-8 Zweiter Eingang: Unter den Eichen
Berlin, 14195 Berlin
Germany
52° 27' 14.0544" N, 13° 18' 27.4284" E
Foto: 
Glückliche Momente im Botanischen Garten
Glückliche Momente im Botanischen Garten

 
Der Botanische Garten in Berlin Dahlem
 
Für alle Berliner, die ab und zu dem Großstadt-Stress für ein paar Stunden entkommen möchten, kann ich nur den Botanischen Garten in Dahlem empfehlen. Im Winter kann man in den riesigen Gewächshäusern die phantastischen tropischen oder mediterranen Pflanzen bewundern und für ein paar Stunden einfach mal die kalte und graue Stadt vergessen, während man durch die tropische feucht-warme Luft spaziert.
 
Der Botanische Garten ist in die verschiedenen geographischen Erdteile gegliedert, und zeigt die unterschiedlichen Vegetationszonen fast sämtlicher Kontinente. So zeigt sich der Botanische Garten zu jeder Jahreszeit – ja fast in jeder Woche des Jahres  von einer anderen Seite. 
Für Menschen, die die Natur lieben gibt es fast undendlich viel Neues und Spannendes zu entdecken. Die Landschaftsgärtner des Botanischen Gartens haben es geschafft unzählige,  wunderbare Wege und Orte der Ruhe zu schaffen, die in Berlin leider sehr rar sind. Es gibt viele Bänke auf denen man einfach mal die Seele baumeln lassen kann, und wo man wirklich zur Ruhe kommen kann. Die Eintrittsgelder sind verglichen zu anderen öffentlichen Einrichtungen sehr zivil.
Wenn ich den Aufwand betrachte, den die Pflege der gigantischen Sammlung herrlichster Pflanzen auch aller Welt erfordert, dann kann ich nur sagen: Meine Hochachtung!
 
Ich möchte alle naturliebenden Berliner auffordern: Unterstützt den Erhalt des Botanischen Gartens, einen der schönsten in Deutschland und eine Perle der Erholung im Süden Berlins!
 In jeder Jahreszeit zeigt sich das riesige Gelände von einer anderen Seite. Sei es die Baumblüte im Frühling, oder die prächtigen Stauden die im Sommer blühen. Die atemberaubenden Farben des Herbstes, und die Trost- und Wärmespendenden Tropischen Gewächshäuser im Winter.
 
Viele einheimische Tiere – Vögel, Eichhörnchen, Füchse, Schmetterlinge, Frösche und Kröten, kann man hier genau so Beobachten, wie den Lauf der Jahreszeiten und den Wandel der Natur. Wenn nicht gerade eine lärmende Schulklasse unterwegs ist,  findet man hier immer ein abgelegenes Plätzchen unter schattenspendenden Bäumen, wo man wirklich zur Ruhe kommen kann, und wo einem die Meisen sogar auf die Hand kommen, um ein paar mitgebrachte Sonnenblumenkerne zu ergattern.
Das Füttern der Vögel ist zwar verboten, weil viele Menschen den Tieren ungesundes, oder gar gefährliches Futter anbieten – wie Brot, Kuchen oder Kekskrümel. Das geht gar nicht, und macht die Vögel krank, aber ich persönlich kann gegen ein paar Hirse oder Sonnenblumenkörner nichts Schlimmes finden und das Erlebniss eine kleine Kohlmeise auf der Hand zu haben, zählt für mich zu einen der schönsten Naturerlebnisse die man in der Großstadt Berlin erfahren kann.
Das Aboretum und der Gift- und Heipflanzengarten ist auch ein interessanter Ort, denn hier kann man Pflanzen sehen, die in der freien Natur nur selten, oder fast gar nicht mehr zu finden sind, und die schon vor Jahrhunderten den Menschen geholfen haben, ihre Krankheiten zu Behandeln, sich zu berauschen oder sich ihrer wenig geliebten Mitmenschen zu entledigen.
In Zeiten der modernen Pharmazie ist dieses Wissen jedoch immer mehr in Vergessenheit geraten, und wenn man sich die gefährlichen Nebenwirkungen der pflanzlichen Drogen vor Augen hält, dann kann ich nur sagen: Nicht alles was „rein Pflanzlich“ ist, ist auch ungefährlich - deshalb mein Rat: Anschauten und dran schnuppern ja, in den Mund stecken - lieber nicht!
Ein spannendes Thema, und eine gute Gelegenheit etwas mehr über das Aussehen gefährlicher Pflanzen zu erfahren.
Ich vermisse den Botanischen Garten sehr. Immer wenn ich nach Berlin in meine alte Heimat zu Besuch komme, dann besuche ich auch den Botanischen Garten.
Als ich noch in Berlin lebte, habe ich mir oft ein paar Schrippen geschmiert, meinen Fotoapparat eingepackt, und einen ganzen Tag im Botanischen Garten verbracht.
 
Es ist wirklich einer meiner allerliebsten Plätze Berlins. Nehmt euch Zeit mit, und am besten geht in der Woche vormittags oder am späten Nachmittag dort hin. Dann sind am wenigsten Leute unterwegs, und die Chance wirklich mal Ruhe und Natur zu erleben ist am besten!
Viel Spass, Ruhe und Erholung wünscht euch
Sven
Hier der Link zur offiziellen Webseite : http://www.bgbm.org/bgbm/
 
 
 
 

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