Was geschieht mit Musik, wenn wir sie in Nullen und Einsen verwandeln? Der Computer ist für das musikalische Schaffen und Erleben heute längst unentbehrlich geworden. Von der Klanggestaltung bis hin zu neuen Darbietungs- und Rezeptionsformen hat der binäre Code die Welt der Musik in ihren Prozessen fundamental verändert. Zero 'n' One fragt nach den Konsequenzen und Chancen dieses digital turns. Wie reagieren Komponisten und Musiker auf die neuen Technologien? Wie „musikalisch“ ist der Computer? Und beeinflussen Geräte- und Softwarehersteller die Fantasie der Komponisten?
Das viertägige Festival, das die Akademie der Künste gemeinsam mit dem ZKM | Institut für Musik und Akustik und dem Elektroakustischen Studio der Akademie veranstaltet, unternimmt einen Streifzug durch die facettenreiche Szenerie digital gestützten Musikschaffens. In Composer Lectures, Konzerten, Podiumsdiskussionen und Performances stellen sich Pioniere der Computermusik wie Johannes Goebel ebenso vor wie einige der interessantesten Vertreter jüngerer und jüngster Entwicklungen, darunter Michel van der Aa, Ludger Brümmer, Robert Henke (Monolake), Hanspeter Kyburz, Enno Poppe, Hans Tutschku und Jan St. Werner (Mouse on Mars).
Die Konzerte und Performances an der Schnittstelle von Elektronik, Musik, Tanz und Video präsentieren unterschiedliche Aspekte einer digitalen Ästhetik im Bereich der komponierten und experimentellen Musik. Außer Konkurrenz und mit beträchtlichem Vergnügungsfaktor starten die musizierenden Roboter-Virtuosen des OMax-Projekts.
Tagesprogramm Eintritt frei, Abendprogramm Euro 12/6,
Festivalticket Euro 30/15
www.adk.de/zero_oneOrt
Akademie der KünsteHanseatenweg 10,
Berlin,
10557Germany
52° 31' 4.332" N, 13° 20' 45.852" E